Letzte Änderung:

09.06.2003

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Cusco - der Nabel der (Inka)Welt

Auf über 3200 liegt sie, die alte Hauptstadt des Inkareiches, der Nabel der Welt aus Sicht der Inkas: Cusco.

Wer hierher von Lima aus nicht mit dem Flugzeug kommt, verpaßt einen der spektakulärsten Flüge. Der Flieger schwebt über die 6000er der Anden hinweg. Die weiße Cordillera Vilcabamba kratzt fast an der Tragfläche. Vom Flugzeug aus sieht man auch, wie aprupt die Anden in den Amazonasdschungel abfallen.

Wer über diese mächtigen Berge schaut, dem wird klar, dass das Reisen durch diese Berge per Bus beschwerlich ist. Der Bus von Lima nach Cusco benötigt weit mehr als 48h für die Strecke, ohne Pannen, Erdrutsche und andere Hinternisse.

Cusco - heute eine koloniale Stadt in den Anden. Überall spansiche Bauten. Die Spuren der Inkas jedoch konnte man nicht verwischen: die Spanier benutzen die Mauersteine der Inkas und die Fundamente, um ihre Bauten zu errichten. Die Ironie: Inkabauten halten Erdbeben stand, spanische Konstruktionen tun sich da schwer. Bemerkenswert, wie diese Mauern von Inkahand zusammengefügt wurden: nicht einmal mit einem Taschenmesser kommt man in die Fugen. Präzision für die Ewigkeit.

Über 30 Kathedralen, Kirchen und Klöster zieren die Stadt. Wunderbare Bauten, in der unmengen Gold und Silber verbaut worden sind. Beeindruckend sind sie alle.

Schmale Gassen ziehen sich die Berghänge hinauf. Teilweise enthalten sie kleine Lädchen oder Kneipen. Hier hat man die Möglichkeit abseits von den Touristenschwärmen “Guy” - Meerschweinchen zu geniesen. Eine Delikatesse noch aus dem Inkareich: sie schmeckt ähnlich Kalbsfleisch. Die Nager laufen auf dem Boden herum, man kann sich seine Portion aussuchen... Zusammen mit einen Cuscenia-Bier eine leckere Geschichte.

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